Tarifvertrag für den öffentlichen dienst 2019 vka

Municipal Property Assessment Corporation 1. Januar 2019 – 31. Dezember 2022 MPAC-Kollektivvertrag.pdf Im Vereinigten Königreich hat die Sparpolitik weitreichende Auswirkungen auf die Arbeitsbeziehungen in der zentralen öffentlichen Verwaltung gehabt, und einige Gewerkschaften haben Bedenken geäußert, dass sie nicht mit den Menschen verhandeln, die tatsächlich Entscheidungen über Ausgaben und Politik treffen. Sie argumentieren, dass das Finanzministerium und das Kabinettsbüro die Bezahlung und andere Politik zentral diktieren, aber dass die eigentlichen Verhandlungen mit dezentralen Abteilungen und Agenturen abgeschlossen werden. Während die Dezentralisierung einzelnen Ministerien die Möglichkeit geboten hat, innerhalb bestimmter Grenzen flexibel zu sein, wird der Ermessensspielraum bei der Lohn- und Personalpolitik als schrumpfend empfunden. Ein zentrales Anliegen der Gewerkschaften über die Zukunft der Arbeitsbeziehungen in diesem Sektor ist der fehlende Dialog mit den wirklichen Entscheidungsträgern. Darüber hinaus weisen die Gewerkschaften sowohl auf Privatisierung als auch auf Digitalisierung als Themen hin, die in den Arbeitsbeziehungen zunehmend an Bedeutung gewinnen. In einigen Ländern gab es jedoch keine Lohnkürzungen. Finnland, eines der länder, das weniger direkt von der Krise betroffen war, hat kein Sparprogramm umgesetzt, und selbst dreiseitige Verhandlungen führten 2011 zu einer Lohnerhöhung von 4,3 % für 94 % der finnischen Erwerbsbevölkerung. In Deutschland kann das Fehlen von Lohnmaßnahmen durch Kürzungen bei der Beschäftigung in der zentralen öffentlichen Verwaltung und vor 2008 vereinbarte Reformen der Entlohnung und der Bedingungen erklärt werden.

In Belgien hat die Austeritätspolitik renten und karrierefördernde Maßnahmen eher in den Vordergrund gelegt als bezahlt. Seit 2008 hat es in zehn Ländern Zu kürzungen bei den Nominallöhnen gegeben. In den schwersten Fällen gab es Lohnkürzungen von mindestens 10 %. Dies ist der Fall in Irland (zwischen 5 % und 15 %, gewichtet gegenüber Besserverdienenden), Zypern (auf einer gleitenden Skala mit einem Höchstwert von 12,5 % gewichtet gegenüber den Höchsten Verdienern), Lettland, Spanien und möglicherweise der Tschechischen Republik (wo der Präsident 2011 10 % Ermäßigungen vorsah, aber noch nicht umgesetzt werden muss). In Litauen betrugen die Lohnkürzungen der zentralen öffentlichen Verwaltung aufgrund der 2008-2009 vorgenommenen Kürzungen im Durchschnitt 8 %. In all diesen Fällen wurde die Änderung einseitig verhängt. Die Dezentralisierung der Verhandlungen fand im Vereinigten Königreich, in Schweden, Irland und Rumänien statt. In Schweden werden die Lohnvereinbarungen nun vor Ort durch einen individuellen Dialog zwischen dem Arbeitgeber und jedem Arbeitnehmer festgelegt. Sowohl Rumänien als auch Irland haben ihre zentralen öffentlichen Verwaltungen aus einem umfassenden nationalen Verhandlungsrahmen herausgebracht und sektorale Verhandlungen eingeleitet. Finnland und Italien haben sich dagegen auf eine stärker zentralisierte Verhandlungsaufnahme zubewegt, wobei die zentralen öffentlichen Verwaltungen in Finnland in ein gesamtwirtschaftliches Abkommen einbezogen wurden und die Zahl der Verhandlungseinheiten zurückgegangen ist. Im letztgenannten Land ist jedoch zu beachten, dass die Angleichung der Systeme der Arbeitsbeziehungen im öffentlichen und privaten Sektor noch nicht umgesetzt ist.

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