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Ein gut geschriebener Arbeitsvertrag hilft dem Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu wissen, was von ihm erwartet wird und worauf er Anspruch hat. Dies bedeutet, dass Es weniger wahrscheinlich ist, dass Missverständnisse auftreten, und wenn ein Problem auftritt, dann können Arbeitnehmer und Arbeitgeber zum Arbeitsvertrag gehen, um die Dinge zu klären. Im OECD-Durchschnitt und in den Beitrittsländern ist der Tarifvertrag in der verarbeitenden Industrie, im Baugewerbe sowie in der Energie- und Stromversorgung etwas höher als in Unternehmensdienstleistungen oder anderen Sektoren. Auch die Unternehmensgröße spielt eine Rolle – 26 % der Arbeitnehmer sind in kleinen Unternehmen tarifvertraglich betroffen, während 34 % in großen Unternehmen tätig sind. In kleinen Unternehmen ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie durch einen Tarifvertrag abgedeckt werden, viel geringer, da es keine Vereinbarung über mehrere Arbeitgeber auf sektoraler oder nationaler Ebene gibt, da kleine Unternehmen viel seltener verhandeln und eine Vereinbarung auf Unternehmensebene unterzeichnen. Sie können unseren Arbeitsvertragsbauer nutzen, um einen Arbeitsvertrag für Ihre Mitarbeiter zu erstellen, der den Anforderungen Ihrer Organisation entspricht. Ein Arbeitnehmer kann einen individuellen Arbeitsvertrag haben, oder wenn er Gewerkschaftsmitglied ist, wird er von einem relevanten Tarifvertrag abgedeckt. Der neue Tarifvertrag (verfügbar auf Französisch) für 2018-2020 wurde am 12. Juli 2018 von ABBL, ALEBA, LCGB-SESF und OGB-L offiziell unterzeichnet. Auch der Anteil der Tarifbeschäftigten (so genannte Tarifsicherung) ging in den letzten 25 Jahren deutlich zurück. Dieser Indikator ist von entscheidender Bedeutung für den Vergleich der allgegenwärtigen Tarifverhandlungen zwischen den Ländern, da er den Anteil der Erwerbsbevölkerung angibt, deren Beschäftigungsbedingungen direkt durch Tarifverhandlungen festgelegt werden.

Im Durchschnitt der OECD-Länder schrumpfte die Abdeckung um ein Viertel von 45 % im Jahr 1985 auf 33 % im Jahr 2013 (Abbildung 3). Mit Ausnahme einiger Länder, die in den letzten fünf Jahren große Arbeitsmarktreformen verabschiedet haben, stellte die jüngste Wirtschaftskrise keinen besonderen Wendepunkt bei den Deckungsquoten dar, die in den meisten Ländern in etwa so stark zurückgingen wie in der Zeit vor der Krise. Die Arbeitgeber sind die anderen Hauptakteure der Tarifverhandlungen, aber viel weniger ist über ihre Mitgliedschaft in Arbeitgeber- und Unternehmensorganisationen bekannt. Unsere neuen Daten zeigen, dass die Mitgliedschaft in Unternehmen und Arbeitgeberorganisationen eine bemerkenswerte Stabilität gezeigt hat, die im Gegensatz zum Rückgang der Gewerkschaftsdichte steht. Die Repräsentativität dieser Organisationen ist jedoch sehr schwer zu beurteilen – offizielle und aktuelle Statistiken über die Zahl der erfassten Arbeitnehmer, im Unterschied zur Zahl der verbundenen Unternehmen, sind sehr begrenzt und partiell und basieren oft nur auf selbst gemeldeten Daten. Eine weitere Schwierigkeit bei der genauen Beurteilung ergibt sich aus der Möglichkeit, dass Unternehmen mehreren Arbeitgeberverbänden angehören, was zu einer Doppelzählung führt. Anhand der verfügbaren Informationen zeigt Abbildung 2 den Anteil der Arbeitnehmer im privaten Sektor, die in Unternehmen tätig sind, die einer Arbeitgeberorganisation angeschlossen sind. Im Durchschnitt liegt die Dichte der Arbeitgeberorganisationen in den 26 OECD-Ländern, für die Daten vorliegen, bei 51 %.

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